PRESSEMITTEILUNG Kohler: Megatrend E-Mobilität


Bandzuführanlagen in der Rotor- und Statorfertigung

Scheibenwischer, Sitzhöhenverstellung, Klimaanlage oder Fensterheber: So gut wie überall, wo sich in oder an modernen Kraftfahrzeugen etwas bewegt, kommen Elektromotoren zum Einsatz. Zuständig dafür, dass in den Motoren aus Elektrizität eine Bewegung entsteht, sind im Wesentlichen zwei Komponenten: Rotor und Stator.

Der Weg vom Coil zum Blechpaket

Die Herstellung von Rotoren und Statoren ist aufwändig und beinhaltet eine Vielzahl von Prozessschritten. Die Bauteile bestehen aus Elektroblech, welches als aufgewickeltes Bandmaterial an die Hersteller geliefert wird. Aus diesen Coils werden in mehreren Operationen die Bauteile gestanzt und in mehreren Lagen paketiert – denn Blechpakete erzeugen ein gleichmäßigeres und damit besser nutzbares Magnetfeld als Vollmaterialien.

Präzision ist oberstes Gebot

Wie exakt die Bauteile gefertigt sind, hat später großen Einfluss auf den fehlerfreien und energieeffizienten Betrieb der Motoren, daher ist vor allem eines wichtig: absolute Präzision. Um in der Produktion reproduzierbar präzise Ergebnisse zu erzielen, setzen die Hersteller auf hochautomatisierte Fertigungslinien.

Ein wichtiger Partner ist dabei seit vielen Jahren die KOHLER Maschinenbau GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Lahr, Schwarzwald, entwickelt und produziert Bandzuführanlagen und Teilerichtmaschinen für die industrielle Blechbearbeitung. Das Richten der Blechbänder ist ein wichtiger Arbeitsschritt, denn durch das Aufwickeln auf die Coils entstehen Spannungen wie Krümmungen, Wölbungen und Torsionen im Material. Das erschwert zum einen die weitere Verarbeitung und beeinträchtigt zum anderen die Qualität des Endprodukts. Diese Spannungen werden durch die Richtmaschine beseitigt.

Zu diesem Zweck werden tonnenschwere Coils mit den Bändern auf eine hydraulische Haspel aufgespannt. Ein automatischer Bandabzug zieht das Band in die Richtmaschine, in der bis zu 21 Walzen das Material richten – jedoch immer nur so weit, bis die jeweilige Streckgrenze erreicht ist.

Das Ergebnis des Richtvorgangs ist ein ebenes und nahezu spannungsfreies Band. Dieses gelangt anschließend in eine Bandschlaufe – eine Art Puffer, um die unterschiedlichen Vorschübe der Stanz- und Richtmaschinen auszugleichen. Weitere Anlagenkomponenten messen unter anderem die Dicke des Bandes und beseitigen Verunreinigungen, bevor die Rotor- und Statorbauteile letztlich in der Stanzmaschine ihre Form erhalten.

Megatrend sorgt für positive Zukunftsaussichten

Der Blick in die Zukunft ist bei Herstellern von Rotoren und Statoren – allen aktuellen Unsicherheiten in der Weltwirtschaft zum Trotz – von Optimismus geprägt. Schließlich befindet sich der Megatrend E-Mobilität gerade erst am Anfang, die Anzahl elektrisch angetriebener Fahrzeuge dürfte in den nächsten Jahren rapide steigen. Darüber hinaus sind moderne PKW mit immer mehr Komfort- und Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die ebenfalls oftmals Elektromotoren benötigen.

Besuchen Sie auf der CWIEME in Berlin in Halle 2.2, Stand 22B54.


Bild 1 (Aufmacher): Die Herstellung von Rotoren und Statoren ist aufwändig und beinhaltet eine Vielzahl von Prozessschritten. Hersteller von Komponenten für Elektromotoren setzen daher auf Bandzuführanlagen und Richtmaschinen von KOHLER.


Bild 2: Ein angetriebener Bandabzug zieht das Band in die Richtmaschine. Das Ergebnis des Richtvorgangs ist ein ebenes und nahezu spannungsfreies Band.

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